48 Sing für deine Seele – Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an – Referentinnen: Dagmar Amslinger, Eva-Maria Klöhr

Datum: 21.03.2020 | Zeit: 13:30 - 16:30 | Freie Plätze: 5
Veranstaltungsort: Neue Universität Würzburg - Sanderring




WORKSHOP für Betroffene

48 Sing für deine Seele – Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an –
Referentinnen: Dagmar Amslinger, Eva-Maria Klöhr

Beim Singen erleben viele Menschen mit Aphasie plötzlich, dass ihnen Text ganz leicht von den Lippen geht, den sie sonst nur schwer herausbringen würden.

Singen macht glücklich und gesund, steigert die Lebensqualität und ist somit eine positive Ressource, aus der sich Kraft schöpfen lässt.

Gemeinsames Singen hebt die Stimmung, gibt uns Energie und Hilfe beim Sprechen. Beim Singen wird neben der linken Hirnhälfte (diese ist bei einer Aphasie meist beeinträchtigt) auch die rechte Hirnhälfte aktiviert.

Eine weitere Erklärung dafür, warum manche Betroffene zwar Schwierigkeiten beim Sprechen nicht aber beim Singen haben.

Bei Chor-Mitgliedern wurde nach einer Probe ein deutlicher Anstieg des Wohlfühlhormons Oxytocin festgestellt. Der Speichel wies vermehrt das Protein Immunglobulin A auf, das die Atemwege vor Viren und Bakterien schützt.

Darüber hinaus hilft die geschulte Atmung und Körperhaltung den betroffenen Chor-Mitgliedern nicht nur beim Singen, sondern auch im Alltag – etwa um Anspannung abzubauen.

 

Viten:

Dagmar Amslinger: Geschäftsführerin Bundesverband für die Rehabilitation der Aphasiker e. V.

Eva-Maria Klöhr: Sängerin, Liedermacherin, Chorleiterin

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